Zum Abschluss wohl eine schwere Knieverletzung: Marlene Kriessler von der HSG Leinfelden-Echterdingen. Foto: Archiv/Günter Bergmann

Sowohl für die Frauen der HSG Leinfelden-Echterdingen als auch der HSG Stuttgart/Metzingen II endet die Regionalliga-Saison bitter.

Zum Abschluss ein Verletzungsschock und eine böse Auswärtsschlappe – so haben sich die Handballerinnen der HSG Leinfelden-Echterdingen aus einer für sie schwierigen Regionalliga-Saison verabschiedet. Nach dem 19:39 beim HC Schmiden/Oeffingen beendet das Filderteam die Runde auf dem enttäuschenden achten oder neunten Platz, aber immerhin mit dem bereits vor Wochenfrist gesicherten Klassenverbleib.

 

Während für die Echterdingerinnen ihre letzte Partie sportlich keine Bedeutung mehr hatte, barg sie für zwei Mitstreiter umso mehr Relevanz: Der aktuelle Gegner hat mit dem aktuellen Kantersieg seinen zweiten Tabellenrang gefestigt und nimmt damit im dritten Jahr in Folge an den Aufstiegsspielen teil (ebenso wie der Erste Frisch Auf Göppingen II). Leer geht dagegen die HSG Stuttgart/Metzingen II aus, die eine finale Echterdinger Schützenhilfe benötigt hätte. Tragisch für die Beteiligten des Fusionsvereins: In der Endabrechnung sind es nun tatsächlich die wie berichtet am grünen Tisch verlorenen Hinrunden-Derbypunkte gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen, die ihnen entscheidend fehlen. Einen Stuttgarter Einspruch gegen das infolge eines Aufstellungsfehlers verhängte Urteil hatte das Sportgericht am Freitag abgelehnt.

Der Trainerin Veronika Goldammer und ihrem Stuttgart/Metzingen-Team bleibt nur der bittere dritte Tabellenplatz. Foto: Archiv/Günter Bergmann

„Eine dumme Situation, dass das für die jetzt so gelaufen ist. Aber es gibt Regeln, und den Fehler haben ja nicht wir gemacht“, sagt die Echterdinger Trainerin Mona Binder. Am Samstag sei ihr Team durchaus mit dem Vorsatz angetreten, noch einmal alles zu geben. Doch dann kam es anders. Die Leistungsträgerin Marlene Kriessler verletzte sich schon nach drei Spielminuten wohl schwer am Knie. „Danach“, sagt Binder, „waren die Köpfe nicht mehr frei. Die Luft war raus.“ Zudem wuchs die Schmidener Torhüterin Chantal Schmid über sich hinaus. Ihre Bilanz: 19 Paraden. Unter anderem scheiterten die Echterdingerinnen mit drei Siebenmetern.