Rund 40 Einsätze in der Halloween-Nacht haben die Polizei ganz schön geschafft. Foto: Caro / Klemmer/Caro / Klemmer

Mit Eierwürfen hat der Tag angefangen, mit Massenschlägereien geendet. Aus dem Ruder gelaufene Geister haben an Halloween die Polizei im Kreis Esslingen auf Trab gehalten.

Nürtingen - In der Nacht zum Freitag haben allerlei fehlgeleitete Spukgestalten und aus dem Ruder gelaufene Geister die Polizei auf Trab gehalten. Die Einsatzkräfte in den drei zum Polizeipräsidium Reutlingen betreuten Landkreisen Tübingen, Reutlingen und Esslingen haben mehr als 40 Mal ausrücken müssen, um enthemmte Zeitgenossen, die an Halloween über die Stränge geschlagen haben, wieder zur Vernunft zu bringen. Das waren laut Polizei etwas mehr Einsätze als zu Halloween vor einem Jahr.

Während es im Tagesverlauf vor allem zu Sachbeschädigungen – typisches Delikt: der Eierwurf – gekommen war, fanden zu späterer Stunde vermehrt die durch den zunehmenden Alkoholkonsum befeuerten Massenschlägereien ihren Niederschlag in den polizeilichen Einsatzprotokollen der Landkreise.

So sind in einer Esslinger Diskothek gegen 2.55 Uhr mehrere Besucher in Streit geraten, nachdem Unbekannte einer Frau unsittlich an den Po gefasst hatten. Ein 25-Jähriger erlitt bei der Auseinandersetzung blutende Gesichtswunden. In der Nürtinger Innenstadt musste die Polizei kurz nach Mitternacht schwereres Geschütz auffahren. Mehrere Streifenwagenbesatzungen, ein Polizeihund und Pfefferspray waren nötig, um eine Schlägerei mit mehr als zehn Beteiligten aufzulösen. Am Freitagmorgen gegen 3.35 Uhr fuhren zehn Streifenwagen vor einer Diskothek in Filderstadt-Bernhausen vor. Auch dort waren Besucher aneinandergeraten und mussten von den Einsatzkräften zur Raison gebracht werden.

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