Auch Nia Künzer, die Weltmeisterin von 2003, wurde in die Hall of Fame. Foto: dpa

Nach den Männern würdigt das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund nun auch Deutschlands beste Fußballfrauen in einer Hall of Fame.

Dortmund - Deutschlands Frauenfußballerinnen haben in der Vergangenheit schon zahlreiche Erfolge gefeiert. Mit zwei Welt- und acht Europameistertitel kann sich der Deutsche Fußball Bund (DFB) schmücken. Die Besten der Besten wurden nun von deutschen Sportjournalisten in die Hall of Fame berufen. Das Votum der Jury fiel dabei auf Silke Rottenberg (Tor), Doris Fitschen, Steffi Jones, Nia Künzer (Abwehr), Silvia Neid, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Martina Voss-Tecklenburg (Mittelfeld), Birgit Prinz, Inka Grings und Heidi Mohr (Sturm). Bei den Trainerinnen erhielt Tina Theune die meisten Stimmen. Mit ihr gewann die DFB-Elf 2003 erstmals die WM und wurde zweimal Europameister.

Jedes Jahr eine neue Wahl

Die Ruhmeshalle wird im April als begehbarer Raum und neues Ausstellungsobjekt im nationalen Fußballmuseum in Dortmund eröffnet. Die feierliche Aufnahme der berufenen Kickerinnen erfolgt im Sommer. „Die Hall of Fame würdigt die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals zentral an einem Ort. So entsteht eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans“, sagt Manuel Neukirchner, Direktor des Fußballmuseums. Im vergangenen Jahr war bereits die Gründungself der Männer gewählt worden.

Die Jury der Sportjournalisten entscheidet jährlich über weitere Neuaufnahmen. Genannt werden durften Nationalspielerinnen, deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die Europameisterinnen von 2013 und die Olympiasiegerinnen von 2016 etwa standen noch nicht zur Wahl.

In unserer Bildergalerie zeigen wir die Spielerinnen in der Hall of Fames des deutschen Fußballs.

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