Die Hacker hatten Zugriff auf knapp 14 Millionen Kundendaten. Foto: dpa/Andreas Gebert

Eine Datenpanne beim Versandhändler Conrad Electronic hat Hackern Zugriff auf knapp 14 Millionen Kundendaten gewährt – darunter auf höchst sensible Daten, wie IBANs. Welche Optionen haben Kunden des Unternehmens?

Stuttgart - Hacker haben eine Sicherheitslücke beim Versandhändler Conrad Electronic genutzt und Zugriff auf knapp 14 Millionen Kundendaten erlangt. „Die Datensätze [...] umfassen Postadressen, teilweise E-Mail-Adressen bzw. Fax- und Telefonnummern und bei knapp einem Fünftel der betroffenen Datensätze auch IBANs“, teilt das Unternehmen auf seiner Website mit. Die Hacker hätten potenziell über mehrere Monate hinweg auf die Daten zugreifen können. Mittlerweile sei die Lücke geschlossen, Strafanzeige gestellt und das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht informiert worden.

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Zwar gibt es nach Angaben von Conrad Electronic weder seitens des Unternehmens noch der Behörden Hinweise, „dass Daten missbräuchlich verwendet worden wären“, Kunden des Versandhändlers sollten zukünftig jedoch besonders kritisch mit ungewöhnlichen E-Mails oder Bewegungen auf ihren Bankkonten umgehen. Besonders betroffen von der Datenpanne seien Kunden aus Deutschland.

Wie Sie herausfinden können, ob auch Ihre Daten im Fokus des Hackerangriffs waren und wie Sie sich in Zukunft vor derartigen Vorfällen schützen können, sehen Sie in diesem Video:

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