Unter Druck: Sckerl Foto: dpa

Die oppositionelle CDU und FDP erhöhen wegen der Gutachten-Affäre den Druck auf den Parlamentarischen Grünen-Geschäftsführer Ulrich Sckerl.

Stuttgart - Die oppositionelle CDU und FDP erhöhen wegen der Gutachten-Affäre den Druck auf den Parlamentarischen Grünen-Geschäftsführer Ulrich Sckerl. „Wenn er die Maßstäbe, die er bei anderen anlegt, auch bei sich selbst gelten lässt, gibt es nur eine Konsequenz – er muss gehen“, so CDU-Landtagsfraktionschef Peter Hauk und der CDU-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss (UA) Matthias Pröfrock. Hintergrund sind die Berichterstattung der Stuttgarter Nachrichten von Dienstag und die Gegenüberstellung von Mails und Aussagen.

Sie zeige, dass Sckerl – Grünen-Obmann im NSU-UA – „nachweislich, nicht nur gegenüber den Mitgliedern der Enquete Rechtsextremismus, sondern auch gegenüber der Presse, der Öffentlichkeit und dem Parlament die Unwahrheit gesagt hat“. Auch FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke forderte erneut den Rückzug der grünen Abgeordneten Sckerl und Daniel Lede Abal aus dem NSU-Ausschuss.

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