Ilkay Gündogan (links) und Mesut Özil lassen sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan (rechts) ablichten. Foto: dpa

Die Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan ernten viel Kritik für ihren Auftritt beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Auch Ministerpräsident Kretschmann sagt: „Das geht gar nicht“.

Stuttgart - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat den Auftritt der Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan als „höchst kritikwürdig“ bezeichnet. „An dieser Stelle hört der Spaß auf. Das geht gar nicht“, sagte Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. „Das können sie nur durch viele Tore bei der Weltmeisterschaft egalisieren.“

Fotos von Gündogan und Özil, auf denen sie Erdogan Trikots ihrer jeweiligen Clubs Manchester City und FC Arsenal überreichen, hatten in Deutschland für Wirbel gesorgt. Auf Gündogans Trikot stand handschriftlich über der Signatur auf Türkisch: „Für meinen verehrten Präsidenten - hochachtungsvoll“. Kretschmann sagte: „Der Präsident eines deutschen Staatsbürgers ist Frank-Walter Steinmeier. Das sollte man als Nationalspieler wissen.“

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