Grundsteinlegung fürs „Rathaus II“ in Göppingen Ende 2019 soll alles fertig sein

Von StZ 

Feierlich werden tagesaktuelle „Zutaten“ in den Grundstein eingemauert. Foto: Horst Rudel
Feierlich werden tagesaktuelle „Zutaten“ in den Grundstein eingemauert. Foto: Horst Rudel

Der Grundstein für das neue, 25 Millionen Euro teure Verwaltungszentrum am Göppinger Bahnhof ist gelegt. Ende 2019 sollen rund 200 Beschäftigte der Stadt einziehen können.

Göppingen - Legt man die ersten Planungen aus dem Jahr 2014 zugrunde, hätte das neue städtische Verwaltungszentrum am Göppinger Bahnhof dieser Tage bereits seiner Bestimmung übergeben werden sollen. Doch über das nicht unumstrittene 25-Millionen-Projekt wurde in den kommunalpolitischen Gremien lange und oft auch kontrovers diskutiert, so dass an diesem Dienstag – nicht minder feierlich – erst der Grundstein für das sogenannte Rathaus II gelegt worden ist. Bezugsfertig sein soll das rund 130 Meter lange, zweigeteilte Gebäude in westlicher Verlängerung der Bahnhofshalle nun Ende 2019.

In den einen Teil sollen dann das Technische Rathaus sowie vier weitere, bis jetzt noch über die halbe Stadt verteilte Dienststellen einziehen. Im anderen wird ein Reha-Zentrum unterkommen, das durch eine kleine Fuge vom Verwaltungsbau abgetrennt ist. Ehe der mit tagesaktuellen „Zutaten“ bestückte Grundstein verschlossen wurde, unterstrich Göppingens Oberbürgermeister Guido Till einmal mehr, „dass der eine zentrale, bestens erreichbare und barriefefreie Standort dringend notwendig ist, um einen umfassenden und bürgerfreundlichen Service bieten zu können“. Sei das gesamte Bahnhofsumfeld erst einmal fertig, habe man bei der Generalsanierung der Innenstadt einen weiteren großen Schritt getan, fügte Till hinzu.

Julian Würtenberger, der Ministerialdirektor im Landesinnenministerium, unterstrich die hohe Bedeutung einer modernen Verwaltung auf allen Ebenen. „Wir sind überzeugt davon, dass das mit und in diesem Gebäude gelingen kann, sodass der Zuschuss von Land und Bund von 3,6 Millionen Euro gut angelegt ist“, sagte er. Hellmut Raff vom planenden Architekturbüro Ackermann & Raff verwies in diesem Zusammenhang auf die nachhaltige Art und Weise, in der das „Rathaus II“ erstellt wird: „Außen robust, schön und langlebig, innen ebenso freundlich und hochwertig, aber auch flexibel nutzbar.“

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