Baubürgermeister Hahn freut sich über die Grundsteinlegung für das Wohnungsbauprojekt Villengarten Foto: Michael Steinert

Für das Wohnbauprojekt „Villengarten“ am Fuße des Relenbergs ist am Dienstag, 21. April, der Grundstein gelegt worden. Entstehen sollen 115 Wohnungen von 55 bis 260 Quadratmeter.

Stuttgart - Baubürgermeister Mathias Hahn strahlte bei der Grundsteinlegung des Wohnbauprojekts „Villengarten“ am Fuße des Relenbergs. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass heute das erste nach dem Stuttgarter Innenentwicklungsmodell SIM entwickelte Projekt in die Bauphase geht“, stellte Hahn am Dienstagnachmittag vor geladenen Gästen die Besonderheit heraus.

Der im Sommer aus dem Amt scheidende Baubürgermeister sieht den Villengarten als erste Station. „In den nächsten Jahren werden wir mit Hilfe von SIM an die 1300 geförderte Wohnungen bekommen. Darüber freue ich mich für die Stadt“, sagte Hahn und sprach von 25 bereits angelaufenen Projektverfahren.

In ruhiger Lage und trotzdem zentrumsnah entstehen an der Ecke Seestraße/Wiederholdstraße auf dem Gelände des ehemaligen staatlichen Gesundheitsamtes und der Universität auf knapp 10 000 Quadratmetern sieben frei stehende Stadtvillen, die durch eine parkähnliche Gartenanlage miteinander verbunden sind.

Drei Monate nach Verkaufsstart: ein Viertel der Wohnungen weg

Die in den Plänen der Berliner Architekten Kuehn Malvezzi vorgesehenen 115 Eigentumswohnungen reichen von der Zwei-Zimmer-Wohnung ab 55 Quadratmeter bis zum 260 Quadratmeter großen Luxus-Penthouse. Ein Fünftel der Wohnfläche wird gemäß SIM für den geförderten Wohnbau verwendet.

So entstehen 21 Sozialmietwohnungen, sechs Mietwohnungen für mittlere Einkommensbezieher. Beides im angrenzenden, denkmalgeschützten Bestandsgebäude Wiederholdstraße 15. Außerdem entstehen elf Eigentumswohnungen innerhalb des Förderprogramms „Preiswertes Wohneigentum für Familien“.

Wie begehrt der Villengarten ist, hat der Heidelberger Bauherr Epple Projekt GmbH längst bemerkt. Drei Monate nach Verkaufsstart sind bereits ein Viertel der Wohnungen verkauft. „Wir spüren eine sehr gute Resonanz bei den Menschen“, sagt Geschäftsführer Andreas Epple, der bei der Umsetzung mit dem nur namensverwandten Stuttgarter Bauunternehmen Gustav Epple eine badisch-schwäbische Kooperation eingeht.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, informierte Heico Zirkel aus der Geschäftsleitung des Baumunternehmens über Fortschritte. 300 Pfähle sind in den Boden gesetzt worden. „Die maschinenintensivsten, lauten Arbeiten sind damit abgeschlossen“, hatte Zirkel eine gute Nachricht für die Nachbarn. Wenn alles glatt läuft, soll der Rohbau Ende des Jahres fertig sein. „Unser gemeinsames Ziel ist, Ende 2016 die Wohnungen an die Eigentümer zu übergeben“, so Epple und Zirkel.

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