Die Modellsegler erreichen Spannweiten von bis zu acht Metern. Foto: privat

Sechs Tage lang messen sich Modellsegelflieger bei der Weltmeisterschaft im GPS-Dreiecksfliegen auf dem Fluggelände Gruibingen-Nortel. Die Flugzeuge erreichen dabei Geschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern.

Gruibingen - Der Aero Club Göppingen-Salach veranstaltet von Sonntag an die 4. Weltmeisterschaft im GPS-Dreiecksfliegen auf dem Fluggelände Gruibingen-Nortel. Mehr als 50 der besten Modellpiloten der Welt haben sich zu dem Wettbewerb angekündigt, sie reisen aus zwölf Nationen an, darunter sind neben den deutschen und europäischen Teilnehmern auch Piloten aus Südafrika, Neuseeland und Australien.

Für die Zuschauer bedeutet das von Sonntagmorgen an bis zum kommenden Samstag spannende Luftrennen mit riesigen High-Tech-Flugmodellen. In dem großen Festzelt auf dem Nortel wird außerdem jeden Tag eine umfangreiche Bewirtung angeboten. Der Eintritt ist kostenlos.

Beim GPS-Dreiecksfliegen treten große Nachbauten von Segelflugmodelle im Maßstab 1:3 oder größer zu einem Luftrennen über einen etwa 2,4 Kilometer langen Dreieckskurs gegeneinander an. Die Modelle haben dabei Spannweiten von bis zu acht Metern und ein Gewicht von bis zu 25 Kilogramm. Wie bei einem echten Segelflugzeug erhält der Pilot ständig Informationen wie Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, Sinken oder Steigen über seine Fernsteuerung und kann damit den Flugweg mit Hilfe von Thermik so optimieren, dass er in den maximal 30 Minuten langen Rennen, möglichst viele Runden fliegen kann. Erreicht werden dabei Geschwindigkeiten von weit über 200 Stundenkilometer.

Die Weltmeisterschaft wird am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr vom Göppinger Oberbürgermeister Guido Till eröffnet. Die Sieger stehen im Lauf des Samstag, 26. August, fest. Die Siegerehrung beginnt am Samstag gegen 17 Uhr. Zum Abschluss gibt es Livemusik im Festzelt.

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