Ein Raser hat eine Zivilstreife der Polizei mit fast der doppelten Geschwindigkeits des Tempolimits überholt. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Ein Raser überholt eine Zivilstreife in Unterfranken auf einer Bundesstraße – mit 220 Sachen. Als die Polizei in zum Anhalten bewegt, sagt er, er habe sein Auto „endlich mal ausfahren“ wollen.

Großwallstadt - Ausgerechnet eine Zivilstreife hat ein Raser auf einer Bundesstraße in Unterfranken mit mehr als 100 Stundenkilometern zu viel überholt. Der Mann sei auf der B469 nahe Großwallstadt mit über Tempo 220 an den Beamten vorbeigefahren, teilte die Polizeiinspektion Obernburg am Main am Freitag mit. Auf der autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße gelte ein Tempolimit von 120.

Nach einigen Kilometern fuhr der 35-Jährige am Donnerstagabend von der Bundesstraße ab und konnte von der Zivilstreife angehalten werden. Als Grund seiner Geschwindigkeitsübertretung gab er an, er habe sein Auto endlich mal ausfahren wollen.

Ihn erwarten nun voraussichtlich zwei Punkte, ein zweimonatiges Fahrverbot und eine Geldstrafe von 880 Euro. Sein hochmotorisiertes Fahrzeug kann laut Polizei bis zu 270 Stundenkilometer schnell fahren.

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