Ashton Kutcher und Mila Kunis bei der Verleihung der Breakthrough Prizes. Foto: imago images/NurPhoto

Auch in Hollywood dreht sich nicht alles nur um Filme und Serien. In Los Angeles wurden die "Oscars der Wissenschaft" vergeben - mit zahlreichen Stars, darunter Ashton Kutcher, Robert Downey Jr. und Gal Gadot, als Präsentatoren.

Am Samstagabend kam es zu einem Star-Auflauf in Los Angeles - und das nicht wegen eines der bekannten Film-, Serien- oder Musikpreise. Stattdessen wurden im Academy Museum of Motion Pictures die sogenannten Breakthrough Prizes verliehen, bei denen Menschen aus wissenschaftlichen Bereichen ausgezeichnet werden. Viele große Namen aus der Entertainment-Welt ließen es sich nicht nehmen, als Präsentatoren aufzutreten oder das Event zu besuchen.

Die Auszeichnung wurde von Google-Mitgründer Sergey Brin (49), Meta-Boss Mark Zuckerberg (38) und dessen Ehefrau Priscilla Chan (38), Julia und Juri Milner (61) sowie Anne Wojcicki (49) ins Leben gerufen. In den Medien auch als "Oscars of science" (dt. "Oscars der Wissenschaft") bezeichnet, sollen die Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger bei einer Gala gewürdigt werden und kommende Generationen an Wissenschaftlern inspirieren.

Hollywood-Glamour trifft auf die Wissenschaften

Zahlreiche Hollywood-Stars waren gekommen, um die wissenschaftlichen Leistungen anzuerkennen. Während Moderator James Corden (44) durch den Abend führte, gehörten laut des Branchenmagazins "The Hollywood Reporter" unter anderem Hochkaräter wie Danny DeVito (78), Gal Gadot (37), Brie Larson (33), Edward Norton (53), Robert Downey Jr. (58), Kristen Bell (42), Chris Pine (42), Lily Collins (34) sowie Ashton Kutcher (45), der seine Ehefrau Mila Kunis (39) mitbrachte, zu den Präsentatoren.

Ebenfalls zugegen waren etwa Ex-Tennisprofi Maria Sharapova (35) und Musikgrößen wie Lionel Richie (73) oder Christina Aguilera (42), deren Kollegen John Legend (44) und Will.I.Am (48) auftraten.

Ausgezeichnet wurden unter anderem Drew Weissman und Katalin Karikó, deren Arbeit grundlegend für die Entwicklung mRNA-basierter Impfstoffe gegen Covid-19 war. Dem Bericht zufolge seien die Biochemikerin und der Immunologe, die 2022 auserwählt wurden, mit langen Standing Ovations auf der Bühne begrüßt worden.

In den letzten Jahren konnte die Gala aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Listen mit allen Gewinnerinnen und Gewinnern finden sich auf der Homepage des Preises. Die höchsten Auszeichnungen in den Kategorien Biowissenschaften, Grundlagenphysik und Mathematik sind mit drei Millionen US-Dollar dotiert.