Vor dem Kirchheimer Nanz-Center in der Stuttgarter Straße versammelte sich ein Großaufgebot von Einsatzkräften. Foto: 7 aktuell

Zwei Fliesenleger haben in der Nacht zum Mitwoch im Nanz-Center in Kirchheim versehentlich eine Leitung beschädigt. Aus dem Leck trat vermeintlich Gas aus. Doch es stellte sich heraus, dass es sich dabei um ein Kühlmittel gehandelt hat.

Kirchheim - Ein vermeintlicher Gasaustritt in Kirchheim hat in der Nacht zum Mittwoch einen Großeinsatz von Einsatzkräften ausgelöst. Sie waren gegen 0.20 Uhr zum Nanz-Center in die Stuttgarter Straße gerufen worden, wo zwei Arbeiter beim Verlegen von Bodenfliesen versehentlich eine Leitung beschädigt hatten. Aus dem Leck strömte eine flüssige, geruchlose Substanz aus, die bei den beiden Männer Übelkeit verursachte. Daraufhin schlugen sie Alarm. Ein Feuerwehrmesstrupp gab indes schnell Entwarnung: die Befürchtung, es sei Kohlendioxid ausgetreten, bestätigte sich nicht. Bei der Flüssigkeit handelte es sich um Kältemittel für eine Tiefkühlanlage. Laut der Polizei ist dieses nicht giftig, kann aber zu Atembeschwerden führen. Das Leck wurde abgedichtet, die Fliesenleger nahmen gegen 3.30 Uhr die Arbeit wieder auf.

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