Ein Rettungshubschrauber brachte den 24-Jährigen in eine Klinik. Foto: SDMG/SDMG / Woelfl

Bei Waldarbeiten in Kirchheim wird ein 24-Jähriger schwer verletzt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften muss zur Rettung eine 300 Meter lange Schneise durch den Wald schlagen.

Ohmden - Ein Waldarbeiter ist bei Baumfällarbeiten in Ohmden (Kreis Esslingen) schwer verletzt worden. Mit einem Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, einem Rettungshubschrauber und der Polizei musste der Mann am Dienstagnachmittag geborgen werden. Wie die Polizei berichtet kam es gegen 16 Uhr zu dem schweren Unfall, als drei Forstarbeiter im Gewann Ruchenwald in der Nähe der Kreuzeiche südlich der Bundesstraße 297 in unwegsamen Waldgelände Bäume fällte. Dabei durchsägte ein 24-Jähriger eine bereits gefällte Buche. Da Baum bewegte sich dabei zur Seite und klemmte das Bein des Mannes ein.

Seine beiden Kollegen mussten ein weiteres Baumstück absägen, um den Verunglückten zu befreien. Der 24-Jährige wurde dabei jedoch so schwer verletzt, dass zu seinem Abtransport aus dem unwegsamen Gelände ein Rettungshubschrauber mit Bergeeinrichtung angefordert werden musste. Dessen Eintreffen verzögerte sich allerdings so lange, dass die Helfer den Verletzten schließlich aufgrund der einbrechenden Dunkelheit mit einer Feuerwehrtrage aus dem Wald transportierten. Dazu schlugen die Einsatzkräfte eine etwa 300 Meter lange Schneise durch das Unterholz bis zum nächsten Waldweg. Gegen 18 Uhr brachte der inzwischen eingetroffene Rettungshubschrauber den Verletzten in eine Spezialklinik.

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