Das Paar kenterte nahe Reichenau. Foto: dpa

Ein junges Paar will sein neues Kanu im Bodensee testen und kentert. Als Anwohner das treibende Gefährt entdecken, beginnt eine großangelegte Suchaktion – die aber eigentlich unnötig ist.

Reichenau - Am Bodensee bei Reichenau (Kreis Konstanz) hat ein Paar mit seinem neu gekauften Kanu einen Großeinsatz ausgelöst.

Nach Angaben der Polizei hatten die beiden im Alter von 27 und 25 Jahren das Boot ausprobieren wollen. Durch eine unvorsichtige Gewichtsverlagerung kenterte das Boot 70 Meter vom Ufer entfernt. Die beiden schwammen im sechs Grad kalten Wasser an Land.

Weil sie beim Wasserschutzpolizei-Posten niemanden antrafen, gingen sie erst einmal nach Hause zum Aufwärmen. Mittlerweile hatten Anwohner das verlassene Kanu im Wasser treibend gesichtet und die Beamten alarmiert. Polizei, DLRG und ein Hubschrauber suchten daraufhin die vermeintlich vermissten Bootsbesitzer. Ein Anruf des 27-jährigen von zu Hause brachte schließlich Klarheit - die Suche wurde abgeblasen.

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