VfB-Präsident Bernd Wahler hält wneig von der Lösung Reinhard Grindel als neuen DFB-Präsident. Foto: Pressefoto Baumann

Reinhard Grindel soll neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Zumindest ist das der Wunsch der Landesverbände. Bernd Wahler, der Präsident des VfB Stuttgart, ist davon wenig begeistert.

Stuttgart - Die breite Zustimmung hat Reinhard Grindel nur bei den Vertretern der Landesverbände. Ansonsten gibt es doch deutlich zu vernehmende Kritik am Kandidaten für die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach.

Auch Bernd Wahler, Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, kritisiert die schnelle Festlegung der Amateurvertreter auf Reinhard Grindel als einen neuen DFB-Präsidenten. „Die Interimspräsidenten Dr. Reinhard Rauball und Dr. Rainer Koch führen die Geschäfte in dieser schwierigen Zeit sehr gut“, sagte Wahler den „Stuttgarter Nachrichten, „es ist völlig falsch, unnötig Zeitdruck aufzubauen. Wir brauchen eine tragfähige Zukunftslösung, die dem Profi- und dem Amateurfußball gerecht wird, und keinen Schnellschuss.“

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