Lidl wird für bearbeitete Bilder auf den Verpackungen griechischer Produkte stark kritisiert. Foto: dpa-Zentralbild

Die Supermarktkette Lidl hat die Kirchenkreuze von Verpackungen griechischer Produkte entfernt. Die Begründung: Lidl wolle keine religiösen Überzeugungen ausschließen. Jetzt folgte die Entschuldigung.

Stuttgart - Unter der Eigenmarke „Eridanous“ vertreibt die Discounterkette Lidl allerlei griechische Produkte wie Feta, Gyros und Tzatziki. Jetzt hat die Produktverpackung für Kritik gesorgt. Auf den Verpackungen der griechischen Produkte sind orthodoxe Kirchen auf der Insel Santorin zu sehen. Von den Kreuzen auf den blauen Kuppeldächern fehlt aber jede Spur.

Einer empörten Kundin waren die fehlenden Kreuze aufgefallen. Sie wandte sich an RTL Belgien und die Nachrichtenplattform berichtete am vergangenen Donnerstag erstmals über den Fall. Auf Nachfrage sagte Lidl gegenüber RTL, die Discounterkette vermeide den Gebrauch religiöser Symbole, um keine religiösen Überzeugungen auszuschließen. Lidl sei ein Unternehmen, das Vielfalt respektiere und das erkläre das Design der Verpackung.

Im Netz ist die Empörung über die wegretuschierten Kreuze groß. Lidl Österreich reagierte am Montag via Facebook und entschuldigte sich:

Edeka-Bashing geht in die zweite Runde

Für Aufsehen sorgt Lidl auch mit einem neuen Werbespot, in dem sich die Supermarktkette wiederholt über Edeka lustig macht. Der Clip erzählt von Emma, die aus einer konservativen Edeka-Familie stammt und sich in einen Lidl-Kassierer verliebt.

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