Das Foto zeigt Rauch, der aus dem Schiffsinneren dringt. Foto: AP

Eine Fähre ist auf dem Weg von Piräus nach Chania in Brand geraten. Das Schiff hatte mehr als 1000 Menschen an Bord.

Athen - Nach dem Ausbruch eines Feuers auf einer griechischen Fähre sind hunderte Menschen in Sicherheit gebracht worden. Nach Angaben der Behörden war die „Eleftherios Venizelos“ mit mehr als tausend Menschen an Bord auf dem Weg nach Kreta, als auf einem Fahrzeugdeck ein Feuer ausbrach.

Die Fähre kehrte in der Nacht zum Mittwoch in den Hafen von Piräus zurück, wie die Küstenwache mitteilte. Die fast 900 Passagiere und rund 140 Besatzungsmitglieder konnten das Schiff unversehrt verlassen. Nach Angaben der Küstenwache wurde niemand verletzt.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Ana berichtete, geriet offenbar ein Lastwagen in Brand. Das Schiff, das eigentlich nach Chania fahren sollte, kehrte um und fuhr mit langsamer Geschwindigkeit nach Piräus zurück. Es wurde dabei von der Küstenwache, Schleppbooten und zwei anderen Fähren begleitet. Auch ein Feuerwehrschiff mit Rettungshelfern rückte aus.

Die Rettungskräfte entschieden sich jedoch gegen eine Evakuierungsaktion auf hoher See, weil das Feuer durch die Sprinkleranlage des Schiffs weitgehend unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Passagiere mussten während der Rückfahrt auf den Außendecks bleiben und verließen das Schiff in Piräus über eine Feuerwehrleiter.

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