Mit ihrem ersten Album „Mit K“ hat es die Band im Jahr 2012 auf Anhieb nach vorne in die Deutschen Charts geschafft. Mit dem neue dritte Album „Keine Nacht für Niemand“ ist dies nicht gelungen. Foto: dpa

Die Rockband Kraftklub tritt an diesem Donnerstagabend überraschend in Ludwigsburg auf. Das wurde keine 24 Stunden vorher bekannt. Mit ihren spontanen Konzerten haben die Chemnitzer bereits Berliner und Essener überrascht.

Ludwigsburg - Ohne Vorankündigung, aber dafür gratis: Kraftklub spielt heute von 20 Uhr an auf dem Rathausplatz. Der Veranstalter Andreas Rothacker, der unter anderem im Scala den Gastrobereich betreibt, hat erst am Donnerstagmorgen die Nachricht vom Spontan-Konzert verbreitet. Im Juni hat die Band bereits in Essen und Berlin mit ihrem plötzlichen Auftauchen überrascht. Dabei gibt es die neuen Songs des aktuellen Albums „Keine Nacht für Niemand“ zu hören aber auch ältere Hits.

Mit „Ich will nicht nach Berlin“ oder „Scheißindiedisco“ wurde Kraftklub in Deutschland bekannt, kam in die deutschen Charts und spielte unter anderem auf zahlreichen Festivals. In letzter Zeit wurde es aber stiller um die Band. Zwar waren die fünf Chemnitzer noch bei Rock am Ring dabei, aber in die oberen Plätze der Charts hat es das neue Album bisher nicht geschafft.

2000 Besucher werden erwartet

Fans der Band gebe es aber genug. Rothacker rechnet mit bis zu 2000 Besuchern und das, obwohl die Gruppe erst wenige Stunden vor der Veranstaltung im Internet bekannt gab, wo das Konzert stattfindet. Momentan kursiert die Nachricht bereits auf der Social Media-Plattform facebook.

Auf das Scala sei Kraftklub über das MTV-Unplugged-Konzert des bekannten deutschen Rappers Cro im Jahr 2015 gekommen. Der ehemalige Kornwestheimer, der bei seinen Auftritten immer eine Panda-Maske trägt, wurde durch Hits wie „Einmal um die Welt“ oder „Easy“ deutschlandweit bekannt.

Als das Management der Band Kraftklub anrief, sei Rothacker gerade in der Vorbereitung der Brautage gewesen. „Da konnte ich schnell Fotos vom Rathausplatz schicken.“ Die Band sei sofort begeistert gewesen.

Das Sicherheitskonzept steht

Für die Zuschauer tauchen die rappenden Punkrocker zwar plötzlich auf, für Rothacker und sein Team nicht. Das Konzert wurde, wie jedes andere, komplett durchgeplant. 18 Security-Mitarbeiter sollen für Sicherheit sorgen. Taschen werden kontrolliert. Randale wird es also vermutlich nur im gleichnamigen Song der Band geben.

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