Am Übergang von der Schule zum Beruf entscheiden sich viele junge Erwachsene erst einmal für einen Freiwilligendienst im Ausland. Foto: imago images/Fotostand

Eine Teilnahme am internationalen Freiwilligendienst klingt für viele junge Erwachsene verlockend. Die GoWorld!-Messe am Samstag, 13. Dezember, in Sindelfingen bietet Orientierung.

Viele junge Menschen entscheiden sich insbesondere am Übergang zwischen Schulabschluss und weiterem Ausbildungsweg für einen Auslandsaufenthalt. Eine Möglichkeit ist dabei die Teilnahme an einem internationalen Freiwilligendienst. Einen Eindruck davon vermittelt die „GoWorld!“-Infomesse am Samstag, 13. Dezember, an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 von 11 Uhr bis 15 Uhr in Sindelfingen. Veranstaltet wird die Messe vom entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts gemeinsam mit der Initiative FIJ (Freiwilliges Internationales Jahr) und in Kooperation mit der GDS2 sowie dem Landkreis Böblingen.

 

Ehemalige Freiwillige berichten

Unter dem Motto „freiwillig weltwärts unterwegs“ präsentieren auf der Messe staatlich anerkannte Organisationen aus ganz Deutschland, darunter beispielsweise die Evangelische Landeskirche in Baden, Friends of Ruanda e.V., BDKJ Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart ihre Projekte. Insgesamt sind es 13 Organisationen, die sich auf der Messe vorstellen. Mehr Informationen finden sich auf der Website www.weltwaerts.de/messen. Darüber hinaus berichten ehemalige Freiwillige von ihren Erfahrungen. Die Teilnahme an der Messe ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der große Vorteil eines internationalen Freiwilligendienstes im Vergleich zu anderen, oft kostspieligen Möglichkeiten: Durch die staatliche Förderung über Programme wie weltwärts oder FIJ werden bis zu 75 Prozent der Kosten im Ausland übernommen.

Einsatz ist weltweit möglich

Ein Einsatz ist fast überall auf der Welt möglich und auch bei den Themenfeldern gibt es für Interessierte eine große Bandbreite an Optionen: egal ob Tier- und Umweltschutz, Menschenrechtsarbeit oder Bildungs- und Kulturarbeit. Gleichzeitig eröffnet sich den Teilnehmenden die Chance auf einen Perspektivwechsel, der ihnen Kenntnisse über globale Zusammenhänge und persönliche Kompetenzen sowie Handlungsmöglichkeiten für ein gerechteres Miteinander aufzeigt.