Das Gorilla-Baby in der Wilhelma wird liebevoll von seiner Mutter umhegt. Das Foto einer Besucherin hat nun eindeutig gezeigt: es ist ein Junge. Foto: Leserfotograf siri1711

Das knapp drei Wochen alte Gorilla-Baby in der Wilhelma ist ein Junge. Zum richtigen Zeitpunkt auf den Auslöser gedrückt hatte eine Besucherin und so den Nachweis geliefert. Über den Name des Jungen soll in den nächsten Tagen entschieden werden.

Stuttgart - Für die Wilhelma ist es wohl das schönste Weihnachtsgeschenk gewesen: Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist im neuen Menschenaffenhaus das erste Gorilla-Baby geboren worden. Mama Tuana brachte ohne Probleme ihren ersten Nachwuchs zur Welt, das junge Äffchen ist der 33. im zoologisch-botanischen Garten in Stuttgart geborene Gorilla. Und was bisher den Pflegern und der Öffentlichkeit verborgen geblieben ist, steht jetzt fest: Es ist ein Junge.

"Da die Mutter das Baby fast ständig am Körper hält und die Pfleger nicht ins Gehege gehen, ist es für uns schwierig das Geschlecht eines Jungtieres zu bestimmen", sagt Harald Knitter, Pressesprecher der Wilhelma. "Da war es für uns ein Glücksfall, dass eine Besucherin genau in dem Moment auf den Auslöser gedrückt hat, als Tuana mit ihrem Baby hantiert hat und man das Geschlecht eindeutig feststellen konnte." Die Besucherin hatte ihre glückliche Momentaufnahme der Wilhelma zur Verfügung gestellt.

Wie der kleine Gorilla-Junge heißen wird, steht noch nicht fest. "Der Name wird mit T beginnen, wie der Name der Mutter", so Knitter. Eine Aktion wie bei Nashorn-Baby Savita, bei der öffentlich nach einem Namen für den Nachwuchs gesucht wurde, wird es indes nicht geben. "Wir haben ja ein paar Gorillas mehr als Nashörner", sagt der Pressesprecher. Man überlasse die Namensfindung traditionell den Pflegern. Die werden sich wohl in den nächsten Tagen festlegen.

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