Woody Allen hasst Preisverleihungen aller Art. Foto: dpa

Bei den Golden Globes wird Woody Allen mit dem Preis für sein Lebenwerk geehrt. Doch der Kultregisseur meidet den roten Teppich eher. Deshalb könnte er seine frühere Lebensgefährtin Diane Keaton schicken.

Bei den Golden Globes wird Woody Allen mit dem Preis für sein Lebenwerk geehrt. Doch der Kultregisseur meidet den roten Teppich eher. Deshalb könnte er seine frühere Lebensgefährtin Diane Keaton schicken.

Los Angeles - Der für seine Abneigung gegen Preisverleihungen bekannte US-Regisseur Woody Allen (78) könnte bei den Golden Globes durch seine frühere Kollegin und Ex-Freundin Diane Keaton (67) vertreten werden. Nach US-Medienberichten am Dienstag (Ortszeit) soll die Oscar-Preisträgerin bei der Globe-Gala am 12. Januar den Lebenswerkpreis für Allen in Empfang nehmen. Nach Informationen den Kinoportals „Deadline.com“ hatten die Globe-Verleiher Keaton zu der Feier eingeladen, um die Trophäe abzuholen.

Im September hatte der Verband der Auslandspresse (HFPA) verkündet, dass Allen mit dem Cecil B. DeMille Award ausgezeichnet werde. Der New Yorker Regisseur hat über 55 Filme gedreht, zuletzt war „Blue Jasmine“ mit Alec Baldwin und Cate Blanchett in den Kinos.

Allen hat die Globe- und Oscarbühne trotz dutzender Nominierungen immer vermieden. Seine vier Oscars und zwei Globes nahm er nicht persönlich entgegen. Nur 2002 nahm der gebürtige New Yorker an einer Oscar-Show teil, um nach den Terroranschlägen des 11. September seiner Heimatstadt als Filmmetropole Tribut zu zollen.

Keaton drehte mit Allen in den 1970er Jahren unter anderem „Der Schläfer“ und „Die letzte Nacht des Boris Gruschenko“. Allens „Stadtneurotiker“ (1977) brachte ihr einen Oscar ein.

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