An den Kabeln lag’s nicht: In Göppingen hat am Mittwoch ein Wasserrohrbruch für einen fast eineinhalbstündigen Stromausfall gesorgt. Foto: privat

Die Göppinger konnten am Mittwochnachmittag erahnen, was die Donzdorfer jüngst erlebt hatten. Der Strom fiel in Teilen der Innenstadt aus – allerdings „nur“ für eineinhalb und nicht für zwölf oder gar für 14 Stunden.

Göppingen - Es sind keine „Donzdorfer Verhältnisse“ gewesen und die beiden Fälle lassen sich auch nicht miteinander vergleichen. Allerdings konnten viele Göppinger am Mittwochnachmittag nachvollziehen, wie sich die Bevölkerung von Donzdorf vor Wochenfrist gefühlt haben muss. Im Zentrum der Hohenstaufenstadt war um 14.48 Uhr „großräumig“ der Strom ausgefallen, wie es von Seiten der Störungsstelle der Energieversorgung Filstal (EVF) hieß.

Fast eineinhalb Stunden lang blieb es in vielen Geschäften und Wohnungen dunkel, ging in etlichen Cafés, Gaststätten und Büros nichts mehr. Auslöser der Panne war der EVF zufolge ein Wasserrohrbruch im oberen Teil der Hauptstraße. Dieser führte dazu, dass Wasser in die Trafostation des Woolworth-Markts eindrang und diese beschädigte. Dadurch wiederum entstand ein Kurzschluss, der sich auf das allgemeine Stromnetz auswirkte.

Gleich nach den ersten Anrufen machten sich die EVF-Monteure auf die Suche nach der Schadensstelle. Diese war zwar rasch gefunden, es dauerte aber dennoch bis 16.10 Uhr, ehe die Innenstadt wieder flächendeckend mit Elektrizität versorgt werden konnte. „Es musste erst an verschiedenen Stellen umgeschaltet werden, bevor alles wieder wie gewohnt laufen konnte“, betonte die EVF-Pressesprecherin Soja Paunowa. Zudem habe die defekte Trafostation, die Woolworth gehöre, außer Betrieb gesetzt werden müssen.

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