Weil er einen Chemieanschlag in Italien geplant haben soll, ist ein Terrorverdächtiger auf Sardinien festgenommen worden. (Symbolbild) Foto: Adobestock

Ein Terrorverdächtiger wurde in Sardinien festgenommen. Der 38-Jährige soll einen Chemieanschlag in Italien geplant haben.

Rom - Weil er einen Chemieanschlag in Italien geplant haben soll, ist ein Terrorverdächtiger auf Sardinien festgenommen worden. Der Libanese mit palästinensischen Wurzeln habe auf der Insel Gift in die Wasserversorgung mischen wollen, teilte die Polizei in Nuoro am Mittwoch mit. In welche Wasserleitungen, wurde nicht klar.

Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen, für den sogenannten Islamischen Staat (IS) aktiv gewesen zu sein. Das Gift werde als Pestizid eingesetzt und sei schon in kleinen Mengen für den Menschen gefährlich, so die Polizei. Der Mann wurde im Rahmen der „Operation Gift“ in der Stadt Macomer im Inneren der Insel festgenommen.

Cousin soll Giftgasanschlag im Libanon geplant haben

Die Behörden seien auf ihn aufmerksam geworden, weil ein angeblicher Cousin im Libanon einen Giftanschlag auf die Wasserversorgung einer dortigen Kaserne geplant haben soll.

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