In einem Haus in Starnberg fand die Polizei drei Leichen. Foto: dpa/Lino Mirgeler

Vor knapp zwei Wochen machte die Polizei in einem Haus in Starnberg eine schreckliche Entdeckung. Zunächst ging man von einem Familiendrama aus – jetzt gibt es jedoch eine Wendung bei den Ermittlungen.

Starnberg - Nach dem gewaltsamen Tod einer Familie in Starnberg zeichnet sich eine überraschende Wendung ab: Die Polizei hat zwei Tatverdächtige festgenommen und mehrere Waffen sowie Munition sichergestellt. Zunächst waren die Ermittler davon ausgegangen, dass der 21-jährige Sohn vor knapp zwei Wochen seine Eltern und sich selbst erschossen hatte. Nun hätten intensive Ermittlungen zur Waffenherkunft allerdings einen neuen Tatverdacht ergeben, teilte die Polizei am Freitag mit. Weitere Details wollten die Beamten auf einer Pressekonferenz am Nachmittag bekanntgeben.

Die Leichen der 60 Jahre alten Frau und ihres 64 Jahre alten Mannes waren am vorletzten Sonntag im Schlafzimmer im ersten Stock des Hauses gefunden worden. Die Leiche des Sohnes, ebenfalls mit einem Kopfschuss, wurde in dessen Zimmer entdeckt. Eine von zwei Pistolen lag direkt neben ihm. Weder die Eltern noch der Sohn hatten eine waffenrechtliche Erlaubnis.

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