Werden Nilgänse regelmäßig gefüttert, gewöhnen sie sich an den Menschen und die Futterstellen. Foto: dpa

Der Kirchheimer Stadtverwaltung ist die Verschmutzug der Bürgerseen durch Vogelkot ein Dorn im Auge. Sie fordert deshalb Erholungssuchende dazu auf, insbesondere die auffälligen und großen Nilgänse nicht mehr zu füttern.

Kirchheim - Die Kirchheimer Verwaltung ruft Besucher der Bürgerseen dazu auf, keine Nilgänse am Ufer des Gewässers zu füttern. Gerade an den heißen Sommertagen verunreinigten die frei lebenden Vögel die Badestelle am Unteren See. Dieser sei teilweise zum Baden freigegeben, weil er gemäß einer EU-Richtlinie über eine ausgezeichnete Wasserqualität verfüge. Diese guten Aussichten für Badefreunde könnten jedoch durch die Hinterlassenschaften der Gänse getrübt werden, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kirchheimer Rathaus. Zu den zahlreichen Wildvögeln, die an den Bürgerseen leben, gehören seit rund vier Jahren auch die auffälligen und großen Nilgänse. Sie wurden im frühen 18. Jahrhundert als Ziervögel nach Europa eingeführt und dort in Parks gehalten. Seit den 1970er-Jahren hat ihre Zahl zugenommen. Durch das Füttern gewöhnten sich die Tiere an den Menschen sowie die Futterstelle. Sie halten sich dort gerne auf, koten ab und verunreinigen dadurch die Badestellen und das Wasser.

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