Diese Bundesliga-Saison dürfte für Takuma Asano bereits zu Ende sein – der letzte Einsatz im 96-Trikot war am 31. März gegen den FC Schalke 04. Foto: Getty

Neun Bundesliga-Partien von Beginn an hat Takuma Asano in dieser Saison für Hannover 96 absolviert, viermal wurde der Fußball-Profi eingewechselt. Oft genug, findet Clubchef Martin Kind und erteilte ein Einsatzverbot. Hintergrund ist das Leihgeschäft mit dem FC Arsenal.

Stuttgart - Takuma Asano ist raus. Er wird bei Hannover 96 wohl nicht mehr zum Einsatz kommen. Hannovers Geschäftsführer Martin Kind hat das Spielverbot für den Japaner bestätigt. Der Gesellschafter eröffnete in einem Interview, dass eine schriftlich fixierte Anweisung gebe, den Stürmer nicht mehr spielen zu lassen. Hintergrund ist eine Klausel in dem Leihvertrag mit dem FC Arsenal aus der englischen Premier League, die den abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten zum Kauf von Asano für eine Ablösesumme zwischen 3 und 3,5 Millionen Euro verpflichtet. Über den exakten Vertragsinhalt gibt es allerdings widersprüchliche Angaben. Neunmal stand Asano in der Startelf, viermal wurde er eingewechselt. Laut „kicker“ und „Sportbuzzer“ gilt die Klausel bei jedem der jetzt folgenden Einsätze des Offensivspielers, der auch schon für den VfB Stuttgart am Ball war. Nach „Bild“-Informationen greift die Klausel dagegen erst, wenn Asano zum zehnten Mal von Beginn an auf dem Rasen steht. Bislang kam der 24-Jährige auf neun Startelf-Einsätze und blieb dabei ohne Torbeteiligung. Martin Kind dürfte den exakten Vertragstext kennen, weshalb er nun das Spielverbot erlassen hat. 96-Trainer Thomas Doll erklärte vor dem Spiel am Samstag beim VfL Wolfsburg lediglich: „Für die Aufstellung und die Kaderzusammenstellung bin ich zuständig. Mehr sage ich dazu nicht.“

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