Die 16 Schüler aus Haltern, die sich in der Unglücksmaschine befanden, sind für die Reise ausgelost worden. Foto: dpa

Die 16 Schüler aus dem westfälischen Haltern sind für die verhängnisvolle Spanien-Reise per Los ausgewählt worden. Für die Teilnahme am achttägigen Kurztrip habe es mehr Bewerber als Plätze gegeben. Das Germanwings-Flugzeug war im Dienstag in Frankreich abgestürzt.

Haltern - Die bei dem Flugzeugabsturz in Südfrankreich verunglückten Schüler aus dem westfälischen Haltern sind für die verhängnisvolle Spanien-Reise ausgelost worden. Weil es für die Teilnahme an dem achttägigen Trip in die Nähe von Barcelona mehr Bewerber gegeben habe als Plätze, sei das Los auf die nun ums Leben gekommenen Mädchen und Jungen gefallen, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung am Mittwoch. Sie berief sich dabei auf den Schulleiter des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See.

Eine Schülerin hätte nach Informationen der spanischen Zeitung „El País“ die Unglücksmaschine beinahe verpasst. Wie das Blatt berichtet, hatte das Mädchen seinen Ausweis bei der Familie vergessen, bei der es untergebracht war. Die spanischen Gastgeber seien daraufhin mit dem Auto losgefahren und hätten das Dokument noch gerade rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Wenn die Schülerin den Ausweis nicht bekommen hätte, hätte möglicherweise die ganze Gruppe ein anderes Flugzeug genommen, spekulierte die Zeitung.

Mindestens einer der Schüler soll über die Nachrückliste zu der Reisegruppe dazugestoßen sein. Nach Informationen der „Halterner Zeitung“ hatten sich 40 Jugendliche für die Reise beworben - 14 Schülerinnen und zwei Schüler seien ausgewählt worden.

Insgesamt lernten in der zehnten Jahrgangsstufe des Joseph-König-Gymnasiums 65 Schüler Spanisch. 16 von ihnen und zwei Lehrerinnen waren bei dem Absturz des Germanwings-Fliegers über den französischen Alpen am Dienstag ums Leben gekommen.

So trauert das Internet um die Opfer.

Die internationalen Pressestimmen zur Flugzeug-Katastrophe.

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