Im August finden die German Open Championships wieder in der Stuttgarter Liederhalle statt. Foto: Pressefoto Baumann

Die Verantwortlichen des Tanzturniers German Open Championships in Stuttgart haben Probleme mit der Sponsorenfindung. Die diesjährige Auflage ist aber nicht gefährdet.

Stuttgart - Die German Open Championships (GOC) im Tanzen haben finanzielle Probleme. Vor der 15. Austragung des größten Tanzturniers der Welt in Stuttgart berichtete GOC-Geschäftsführer Wilfried Scheible von Schwierigkeiten bei der Sponsorenakquise. „Der Etat liegt wie im Vorjahr bei 950 000 Euro. Uns fehlt natürlich ein großer Sponsor“, sagte Scheible am Dienstag. Die diesjährige Auflage vom 7. bis 11. August ist dank der finanziellen Unterstützung der Stadt gesichert.

Die Präsidentin des Deutschen Tanzsportverbandes, Heidi Estler, relativierte Scheibles Aussagen: „Es gibt keine Bedenken, was die Zukunft der GOC angeht“, sagte die Fellbacherin. Schon vor einem Jahr hatte es mit dem Weltverband eine Einigung gegeben, dass Stuttgart bis 2022 Austragungsort der fünfteiligen Grand Slam Serie bleibt.

Deutsche machen sich Hoffnung auf Titel

Nach der Absage der russischen Seriensieger Armen Tsaturjan und Swetlana Gudyno machen sich Marius-Andrei Balan und Khrystyna Moshenska Hoffnungen auf ihren ersten gemeinsamen Sieg im Grand Slam Latein. Dreimal nacheinander errangen die Vize-Europameister des Schwarz-Weiß-Clubs Pforzheim in der Stuttgarter Liederhalle Rang zwei.

Höhepunkt der Veranstaltung ist neben den Grand-Slam-Turnieren in Standard und Latein die Weltmeisterschaft der Boogie-Woogie-Tänzer. Eine Woche vor dem Auftakt liegt die Teilnehmerzahl noch unter der des Vorjahres. Der russische Einfluss geht nach Veranstalter-Angaben zurück, dagegen nehmen 60 Prozent mehr chinesische Tänzer als 2017 teil.

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