Foto: Strohgäuwelle

Beim Solitudelauf gehen soviele Läufer wie nie zuvor an den Start. Mit insgesamt 1788 Teilnehmern im Alter zwischen zwei und 80 Jahren erfreut sich die Veranstaltung wachsender Beliebtheit. 

Der Frühling hält Einzug. Grade rechtzeitig für den Traditionslauf, der schon seine 30. Ausführung feiert. Mit insgesamt 1788 Teilnehmern im Alter zwischen zwei und 80 Jahren erfreut sich der Solitudelauf wachsender Beliebtheit. Immerhin starteten damit knapp 300 Läufer mehr beim Halbmarathon, 10km-, Schüler und Bambini-Lauf als im Vorjahr.

Rund 200 Helfer an der Strecke, hinzu kommen noch Polizei, Feuerwehr und Rotes Kreuz, rundeten das erfolgreiche Event für die Teilnehmer ab.

Der Start erfolgte traditionell kurz hinter dem Schloss Solitude. Von dort führt die abwechslungsreiche und auch landschaftlich schöne Strecke durchs Krumbach- und Mahdental bis hin zum Ziel oberhalb des Gerlinger Marktplatzes.

Insgesamt müssen etwa 500 Höhenmeter bewältigt werden. Die praktisch permanent bergauf oder bergab führende Halbmarathonstrecke ist nichts für Untrainierte. Etwa 90 Prozent der Läufer überquerten die Ziellinie.

Bei den Männern erreichte Tobias Sauter mit gut zwei Minuten Vorsprung in 1:12,31 als erster das Ziel in rund 21,1km Entfernung. Er plant dabei schon für den Berlin-Marathon im Herbst. Als erste Frau kam Dorothea Frey nach 1:26,00 ins Ziel.

Beim 10km-Lauf setzte sich am Ende Jonathan Harre mit 0:33,10 mit 5 Sekunden Vorsprung vor Daniel Noll durch. Heike Volkert siegte bei ihrer ersten Teilnahme in 0:37,35.

Viele der Teilnehmer konnten bei perfektem Laufwetter ihre eigenen Rekorde verbessern, wenn auch einige weniger auf die Zeit als auf die wunderschöne Strecke schauten…

Bericht: Markus Wellmer

Kamera: Hans M. Leopold

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