Das Landeskriminalamt in Baden-Württemberg ermittelt nach den Bombendrohungen. Foto: 7aktuell.de/Nils Reeh/7aktuell.de | Nils Reeh

Nach den Bombendrohungen gegen Rathäuser und Justizgebäude in mehreren deutschen Städten hat das Landeskriminalamt in Baden-Württemberg die Federführung der Sachbearbeitung übernommen. Die meisten Drohschreiben seien im Südwesten eingegangen.

Mainz/Stuttgart - Nach den Bombendrohungen gegen Rathäuser und Justizgebäude in mehreren deutschen Städten hat das Landeskriminalamt in Baden-Württemberg die Federführung der Sachbearbeitung übernommen. Die meisten Drohschreiben seien in Baden-Württemberg eingegangen, begründete dies eine Sprecherin des Innenministeriums in Mainz am Mittwoch. Einzelheiten zu dem oder den Absendern der Drohungen waren zunächst weiter unklar.

Ein Sprecher des LKA in Stuttgart bestätigte lediglich, in die Sachbearbeitung einbezogen zu sein. Welche Staatsanwaltschaft das Verfahren führen werde, sei auch von den ersten Ermittlungsergebnissen abhängig.

Bombendrohungen gegen Gerichtsgebäude hatten am Dienstag in Mainz, Baden-Baden, Bochum, Chemnitz, Erfurt, Essen, Karlsruhe, Lübeck und Wolfsburg zu Ermittlungen geführt.

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