Auch in Stuttgart gehört Plastikmüll zum alltäglichen Bild. Manche Gastronomen schwenken auf Alternativen um, andere sehen im geplanten Verbot ein Problem. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Die EU will Einweggeschirr verbieten, um das Aufkommen von Plastikmüll einzudämmen. Doch finden das auch alle gut? Wir haben uns in der Stadt umgehört.

Stuttgart - Mehr als 80 Prozent des sich im Meer befindenden Mülls besteht aus Plastik. Die EU-Kommission möchte diesen dramatischen Zustand verbessern. Zu diesem Zweck sollen einige Einweg-Plastikprodukte verboten werden. Dazu gehören unter anderem Strohhälme, Wattestäbchen, sowie Einweg-Plastickgeschirr und -besteck. Diese Produkte können günstig und ohne großen Aufwand aus alternativen Materialien hergestellt werden.

Auch in Stuttgart sind Strohhalme, Eislöffelchen und Plastikbecher nahezu überall im Dauereinsatz. Für Unternehmen wie Starbucks oder McDonalds könnte es Einschränkungen geben. Auch Eisdielen beispielsweise müssten sich umstellen. Einem Eisverkäufer, der anonym bleiben möchte, gefällt das Verbot deshalb nicht. Für ihn sind Becher und Plastiklöffelchen praktisch und die Kunden würden gerne darauf zurückgreifen. Alternativen für Eisliebhaber, die keine Waffel mögen, werden jedoch eingeführt.

Wir haben Bürger in Stuttgart gefragt, was sie von dem geplanten Verbot halten. Die Befragten zeigen sich positiv über das bevorstehende Verbot. Sie können sich gut vorstellen, auf Plastik zu verzichten.

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