Wo heute noch Gleisanlagen sind, sollen mit dem neuen Rosensteinquartier bis zu 7500 Wohnungen entstehen. Foto:  

Am Montag fällt die Entscheidung, auf welche Grundlage die Stadt ihre Planungen für das künftige Rosensteinquartier vorantreibt. Zwei Arbeitsgemeinschaften mit sehr gegensätzlichen städtebaulichen Entwürfen machen den Sieger unter sich aus.

Stuttgart - Mit Spannung wird am Montagmittag die Bekanntgabe des Siegers beim städtebaulichen Wettbewerb für das geplante Rosensteinquartier erwartet. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne), sein Parteifreund und Baubürgermeister Peter Pätzold sowie der Vorsitzende des Preisgerichts, der Architekt und Stadtplaner Franz Pesch, stellen um 13 Uhr den preisgekrönten Entwurf im Großen Sitzungssaal des Rathauses vor.

In der ersten Runde des internationalen Wettbewerbs ging der erste Preis an die Arbeitsgemeinschaft aus den Stuttgarter Büros ASP Architekten und Köber Landschaftsarchitekten für ihr Konzept mit Blockbauten und einem Gleisbogenpark zwischen der Wolframstraße und dem bisherigen Lokomotivschuppen am Rande des Rosensteinparks. Den zweiten Preis vergab die Jury für eine gegensätzliche Arbeit des Planungsbüros Laux Architekten in Zusammenarbeit mit Terra Nova Landschaftsarchitektur (Stuttgart/München). Darin sind am Endpunkt des S-21-Areals am Übergang zur Mittnachtstraße einige bis zu 90 Meter hohe Gebäude vorgesehen.

Beide Preisträger waren aufgefordert worden, ihre Entwürfe nochmals zu überarbeiten. Der Siegerentwurf soll für die Stadt Grundlage der weiteren Planungen für das neue Quartier werden, in dem bis zu 7500 Wohnungen auf dem heutigen Gleisgelände am Hauptbahnhof neu entstehen sollen.

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