Das Stuttgarter Stadion soll für die EM 2024 fit gemacht werden. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

An diesem Mittwoch diskutiert der Aufsichtsrat der Stadion KG das Umbaukonzept für die Mercedes Benz Arena – dabei wird auch eine abgespeckte Lösung besprochen.

Stuttgart - An diesem Mittwoch wird über die geplanten Umbaumaßnahmen für die Mercedes Benz Arena beraten. Das berichtet die „Stuttgarter Zeitung“. Der Aufsichtsrat der Stadion KG diskutiert dabei die vom VfB präferierte „Arena 24“-Lösung, aber auch eine abgespeckte Version. Denn: Die Stadtverwaltung macht die komplette Modernisierung der Haupttribüne der Mercedes-Benz-Arena und diverse Nachrüstungen bei Technik und Sicherheit im Umfang von 65 Millionen Euro davon abhängig, ob der VfB Stuttgart sofort wieder in die Erste Bundesliga aufsteigt. Falls die wirtschaftlichen Risiken als zu hoch erachtet werden, sollen nur die „zwingend notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen kommender Jahre“ vorgenommen werden.

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Während die große Lösung eine umfassende Modernisierung beinhaltet, die insbesondere die aus dem WM-Jahr 1974 stammende Haupttribüne und deren Businessbereiche betreffen würde, ist die kleine Lösung hinsichtlich der EM 2024 unumgänglich. Da Stuttgart ein Spielort der Europameisterschaft ist und bis zu fünf Spiele des Turniers dort ausgetragen werden sollen, sind vom Veranstalter mehrere Maßnahmen als verpflichtend vorgegeben worden. Sie betreffen unter anderem die Umkleidetrakte, dort sind die Räume für Spieler, Offizielle, Schiedsrichter und Dopingkontrollen zu klein und ohne Klimaanlage.

Im zweiten Quartal 2020 soll final beschlossen werden, welche Lösung angegangen wird. Dann sei die sportliche Situation des Clubs absehbar. Unabhängig der Lösung steht bereits ein Zeitplan für die Baumaßnahmen fest. Mit den Arbeiten könnte im September 2021 begonnen werden, die Haupttribüne würde von Januar 2022 bis August 2023 zur Baustelle. Bis zur EM im Sommer 2024 wäre dann noch ausreichend Zeit für Restarbeiten.

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