Die Cambridges: Prinz William und Herzogin Kate mit ihren Kindern George, Charlotte und Louis. Foto: imago images / Paul Marriott

In der Coronazeit wenden sich Herzogin Kate und Prinz William per Videocall an Briten aus allen Lebensbereichen – und erzählen lustige Anekdoten über ihr Familienleben zwischen Homeoffice und Homeschooling.

London - Homeschooling, Homeoffice und ständig hat einer Hunger: Den Cambridges geht es in der Coronakrise nicht viel anders als anderen Familien. Jedenfalls beinahe.

Natürlich werden Herzogin Kate und Prinz William bei der Erziehung ihrer Kinder – George (6), Charlotte (5) und Louis (2) – ziemlich wahrscheinlich auch während des Lockdowns von der Nanny ihres Vertrauens unterstützt. Und höchstwahrscheinlich müssen sie auch nicht selbst dafür sorgen, dass der Kühlschrank gefüllt ist und Essen auf den Tisch kommt.

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Aber was die Cambridges in ihren diversen Videocalls mit Briten aus ganz verschiedenen Lebensbereichen vom Alltag auf ihrem Landsitz Anmer Hall erzählen, klingt irgendwie herrlich normal und unprätentiös. Die Botschaft, die Kate und William senden wollen, ist klar: Seht her, wir sind wie Ihr. Wir wissen, mit welchen Problemen Familien gerade zu kämpfen haben.

Was Herzogin Kate und Prinz William von ihren Kindern erzählen:

... übers Homeschooling: Auf dem Landsitz Anmer Hall sind jetzt William und Kate verantwortlich für die Bildung ihrer Kinder. Das sei „eine Herausforderung“, sagten die Cambridges in einem Interview mit der BBC. Der Reporterin verriet Herzogin Kate, dass sie den Unterricht zu Hause auch in den Osterferien durchgezogen hätten: George und Charlotte wüssten gar nicht, dass eigentlich Ferien seien. „Wir sind ziemlich gemein.“

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Prinz George, der Älteste der drei, habe keine Lust mehr auf Mathe, Lesen und Schreiben, plauderte Herzogin Kate in einem Videocall mit den Moderatoren von „This Morning“ aus: „Er will Spinnensandwichs machen wie Charlotte – das findet er viel cooler.“

... über Kinderbeschäftigungen: Im Interview mit der BBC verriet Kate, wie sie ihre drei Kinder bei Laune hält und gegen die Langeweile ankämpft. Sie und die Kinder bauten Zelte, kochten und backten, um sich die Zeit zu vertreiben. „Es ist unglaublich, was man alles in einen Tag packen kann.“

Für Fotos zu Louis’ zweitem Geburtstag malte seine Mutter ihm die Hände in allen Farben des Regenbogens an. „Ich hätte ein Foto machen sollen, wie ich danach aussah“, scherzte Herzogin Kate im Gespräch mit den Moderatoren des Frühstücksfernsehens.

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... übers Essen: In einem Gespräch mit einem Koch aus Glasgow, der Bedürftige mit Essen versorgt, verriet Prinz William, dass auch seine Kinder nicht alles essen, was auf den Tisch kommt. „Es kommt darauf an, was es gibt. Wenn die Eltern etwas auf den Tisch stellen, das die Kinder lieben, läuft es gut beim Abendessen. Aber wenn man was serviert, das sie nicht mögen, sieht das ganz anders aus.“

... über Social Distancing: „Wir versuchen, täglich über Videocall mit unserer Familie Kontakt zu halten“, sagte Herzogin Kate den Moderatoren von „This Morning“. „Aber es ist schwierig, einem Sechs- und einer Fünfjährigen zu erklären, was gerade los ist.“ Prinz William verriet, dass Nesthäkchen Louis regelmäßig die Videocalls abbricht, weil er wie magisch von dem roten Knopf angezogen wird und unbedingt drücken will.

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