In Genua werden nach dem Unglück noch bis zu 20 Menschen vermisst. Foto: Xinhua

Die Staatsanwaltschaft in Genua befürchtet, dass sich noch zahlreiche Vermisste unter den Trümmern der am Dienstag eingestürzten Autobahnbrücke befinden.

Mailand - Bis zu 20 Vermisste könnten der Staatsanwaltschaft zufolge noch in den Trümmern der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua stecken. Chefstaatsanwalt Francesco Cozzi sagte am Donnerstag zu Reportern, „es könnten noch zehn bis 20 Personen vermisst werden“. Zuvor hatten die Behörden nicht gesagt, wie viele Personen noch fehlen könnten.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat gesagt, es sei schwierig gewesen, eine exakte Zahl festzulegen, weil einige der Personen, die von Angehörigen als vermisst gemeldet worden seien, Urlauber sein könnten, die an ihr Reiseziel gelangt seien, aber in den vergangenen Tagen nicht ihre Familien oder Freunde kontaktiert hätten.

Die Zahl der bestätigten Todesfälle durch den Brückeneinsturz am Dienstag liegt bei 39. Suchkräfte haben seit dem Zusammensturz durch Tonnen von Betonteilen und anderen Trümmerteilen gekämmt. Eine Sprecherin der Feuerwehr von Genua, Sonia Noci, sagte am Donnerstag, die Such- und Rettungseinsätze würden weitergehen, bis alle der als vermisst gelisteten Personen gefunden seien.

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