Wölfe kennen keine Ländergrenzen Foto: dpa (Symbolbild)

Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland planen eine Zusammenarbeit im Umgang mit dem Wolf. Dabei soll es vor allem um die Tiersichtung gehen.

Stuttgart - Wölfe kennen keine Ländergrenzen - deshalb planen vier Bundesländer ein gemeinsames Konzept zum Umgang mit dem geschützten Raubtier. Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erarbeiten ein einheitliches Wolfsmanagement, wie Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) am Montag in Stuttgart erläuterte. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen Informationsaustausch etwa über Wolfssichtungen oder über das Verhalten einzelner Tiere sowie Aktivitäten zum Schutz von Nutztieren und Menschen.

Der für Natur- und Artenschutz zuständige Minister betonte, die Entscheidung, ob eine Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz gemacht und ein auffällig gewordener Wolf abgeschossen werden könne, bleibe weiterhin jedem Bundesland selbst überlassen. In Baden-Württemberg sei er selbst für eine solche Entscheidung zuständig. Mit dem für das Jagdwesen verantwortlichen Agrarminister Peter Hauk (CDU) habe er die Pläne nicht besprochen.

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