Die meisten Wähler in Leinfelden-Echterdingen sprechen sich für die Freien Wähler aus, aber auch die CDU kann punkten, dicht gefolgt von den Grünen.
In Leinfelden-Echterdingen zeichnete sich schon am frühen Montagabend ab, dass die Freien Wähler Grund zur Freude haben werden und die dortige Gemeinderatswahl gewonnen haben. „Wenn es dabei bleibt, freue ich mich sehr“, sagte der Fraktionsvorsitzende Eberhard Wächter unserer Zeitung. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis aus der Bürgerschaft.“ Um 20 Uhr, als dann alle Wahlbezirke ausgezählt waren, lagen die Freien Wähler mit 23,1 Prozent der abgegeben Stimmen vorne. Aber auch die Christdemokraten werden wohl Grund zum Jubeln haben. Denn sie haben 4,4 Punkte im Vergleich zu 2019 zugelegt, 22,5 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten und damit Platz zwei erreicht. Die Grünen sind auf Platz drei gelandet. Sie haben mit 21,2 Prozent im Vergleich zu 2019 2,0 Prozentpunkte verloren. Die SPD kommt auf 12,4 Prozent, die FDP erreicht 9,6 Prozent, die Liste Engagierte Bürger 8 Prozent, die Demokratie in Bewegung 3,1 Prozent.
Die Freien Wähler werden wie bisher mit sechs Sitzen in dem Gremium vertreten sein. Drei Frauen und drei Männer werden ins Gremium einziehen, darunter auch die erst 19-Jährige Lisa Fellmeth. Die Christdemokraten werden wohl künftig ebenfalls sechs Sitze haben, bisher haben sie fünf. Bis zum Schluss spannend, blieb die Frage, wie viel Sitze die Grünen und die FDP erhalten werden. Zum Schluss waren es dann sechs für die Ökopartei und zwei für die Liberalen. Die Sozialdemokraten ziehen wieder mit drei Leuten ins Gremium ein, die FDP wieder mit zwei. Die L.E. Bürger werden wie bisher mit zwei Mandatsträgern vertreten sein, die Partei Demokratie in Bewegung erneut mit einer Stadträtin. Die Wahlbeteiligung lag bei der diesjährigen Kommunalwahl in Leinfelden-Echterdigen bei 63, 5 Prozent.