Die Gelbkopfamazonen schlafen in den Bäumen an der Daimlerstraße. Foto: dpa

Gute Nachrichten für die Gelbkopfamazonen: Sie können ihre Schlafbäume behalten. Das versicherte Kilian Bezold im Bezirksbeirat. Der Gartenamtsmitarbeiter stellte dort die erledigten und geplanten Maßnahmen im Stadtbezirk vor.

Bad Cannstatt - Für das Garten-, Friedhofs- und Forstamt gibt es im Bezirk immer viel zu tun. 218 Grünflächen im Straßenraum, 72 Kinderspielplätze und 71 Grün- und Parkanlagen müssen gepflegt werden, zählte Kilian Bezold die Zuständigkeitsbereiche seiner Behörde am Mittwoch im Bezirksbeirat auf. Dazu würden noch sieben Natur- und Landschaftsschutzflächen, fünf Friedhöfe und die vielen Grünflächen rund um Schulen, Kitas und andere öffentliche Einrichtungen kommen. Im vergangenen Jahr seien an 3600 Bäumen im Bezirk Pflegemaßnahmen notwendig gewesen. 75 Bäume waren in einem so schlechten Zustand, dass sie gefällt werden mussten. Hinzu kommen laut Bezold noch weitere Fällungen aufgrund von Baumaßnahmen. So mussten für den Bau des Rosensteintunnels 380 Bäume entfernt werden. Ersatzpflanzungen sind geplant. An der Daimlerstraße wurden die vorgesehenen Fällarbeiten allerdings von einem kleinen Bewohner des Bezirks verhindert. Es habe sich herausgestellt, dass es sich um die Schlafbäume der Gelbkopfamazonen handelt und diese „werden sicher nicht gefällt“, sagte Bezold. Die noch ausstehenden Maßnahmen des Gartenamts beziehen sich unter anderem auf den Neckarpark. Es geht um die dort geplante Grüne Mitte und um die Herstellung von Ausgleichsflächen für die Eidechsen, die bisher auf dem ehemaligen Güterbahnhofsareal leben.

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