22 Spiele, 50 Gegentore: Kein anderes Team in den europäischen Top-Ligen hat eine schlechtere Torbilanz als der VfB. In unserer Bildergalerie zeigen wir die löchrigsten Abwehrreihen Europas. Foto: dpa

Der VfB Stuttgart erlebt derzeit die schwächste Saison der Vereinshistorie. Diese Tatsache untermauert auch das grauenhafte Torverhältnis – kein anderes Team der europäischen steht schlechter da.

Stuttgart - Einst hielten führungsstarke Nationalspieler wie Frank Verlaat, Fernando Meira oder Serdar Tasci das Abwehrzentrum des VfB Stuttgart dicht. Von diesen Zeiten kann der krisengeschüttelte Abstiegskandidat aus Bad Cannstatt in dieser Saison nur träumen.

Die Schwaben erleben aktuell die schwächste Bundesliga-Spielzeit der Vereinshistorie: Der VfB ist letzter der Rückrundentabelle und steht nach 22 Spieltagen auf dem Relegationsplatz – nur ein Punkt trennt den Verein mit dem Brustring vom ersten Abstiegsplatz. Der Abstiegskandidat mit dem unter Druck stehenden Trainer Markus Weinzierl hat von den vergangenen sieben Bundesliga-Partien sechs verloren.

Eklatante Abwehrschwäche

Trotz eines couragierten Auftritts haben die Stuttgarter am Wochenende gegen RB Leipzig in der 15. Bundesliga-Partie unter Weinzierl zum elften Mal verloren. Bereits zum zwölften Mal musste der VfB Stuttgart in dieser Saison drei Buden oder mehr in einem Spiel hinnehmen.

Vor der Saison sah sich der VfB grundsätzlich eher in Sphären des internationalen Wettbewerbs als im tristen sportlichen Existenzkampf, der aber ist mit läppischen 15 Punkten – wie so oft in den letzten Jahren – die bittere Wahrheit. Einer der Hauptgründe für den tiefen Fall ist die eklatante Abwehrschwäche: 50 Gegentoren stehen gerade mal 18 erzielte Treffer gegenüber.

Diese katastrophale Statistik ist nicht nur die schlechteste Bilanz unter allen 18 Teams der Bundesliga in Deutschland. Auch im Vergleich der fünf Topligen in Europa schneidet keine andere Mannschaft schlechter ab. In unserer Bildergalerie zeigen wir die Teams mit den schlechtesten Abwehrreihen in Europa.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: