Bundestrainer Joachim Löw. Foto: dpa

WM-Qualifikation: Die DFB-Elf will ihren ersten Sieg seit 33 Jahren in Irland holen. Dafür muss allerdings die Abwehr stehen.

Frankfurt/Main - Als Co-Trainer hat Hansi Flick bei RB Salzburg mal für kurze Zeit unter Giovanni Trapattoni gearbeitet. Jetzt trainiert der Italiener und ehemalige Coach des VfB Stuttgart die Iren, Flick ist Co-Trainer des deutschen Nationalteams, das an diesem Freitag (20.45 Uhr/ZDF) in Dublin um Punkte in der WM-Qualifikation kämpft – und er ist voller Respekt für seinen früheren Chef: „Trapattoni ist ein absoluter Taktikfuchs.“ Dabei muss die deutsche Auswahl erst ihre Hausaufgaben erledigen, bevor sie sich anspruchsvollen Winkelzügen des Gegners widmet, und ihre zuletzt anfällige und löcherige Abwehr stärken. „Wir haben an den Grundlagen gearbeitet“, sagt Flick und verspricht Besserung. „In der Defensive waren wir zuletzt nachlässig. Gegen die Iren müssen wir gut und eng geordnet stehen“, betont auch der Münchner Holger Badstuber, der mit Per Mertesacker die Innenverteidigung bilden wird.

Wie hart ein Match in Irland werden kann, zeigte sich 2007, als die deutsche Mannschaft in der EM-Qualifikation nur dank ihres sehr guten Torhüters Jens Lehmann ein 0:0 rettete. Der letzte deutsche Sieg auf der Grünen Insel liegt 33 Jahre zurück. Zeit, dass sich das ändert.

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