Der Trojaner „Agent Smith“ tauscht Apps wie WhatsApp gegen infizierte Versionen. Foto: dpa

Wenn das Smartphone plötzlich betrügerische Werbung anzeigt, könnte es vom WhatsApp-Trojaner „Agent Smith“ infiziert worden sein. Bereits 42.000 Smartphones in Deutschland sind betroffen.

Berlin - Er tarnt sich als App, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt: Der Trojaner Agent Smith hat weltweit 25 Millionen Smartphones befallen, 42.000 sind nun in Deutschland betroffen. Beliebte Apps wie WhatsApp werden gegen eine infizierte Version ausgetauscht. Zwar zeigt Agent Smith bislang nur betrügerische Werbung an, die Malware könnte künftig aber auch leicht für gefährlichere Angriffe vom Kreditkartendiebstahl bis hin zum Abhören der Nutzer eingesetzt werden, warnt das Sicherheitsunternehmen Checkpoint.

Nicht alle App-Stores sind gefährlich

Um den Trojaner zu vermeiden, sollte man sich Android-Apps besser im Google Play Store herunterladen. Wer an anderer Stelle Apps findet oder angeboten bekommt, sollte unbedingt vor einer Installation recherchieren, ob er verlässliche Informationen über die Vertrauenswürdigkeit der Quelle findet, sagt das Verbraucherportal „Mobilsicher.de“.

Welchen App-Store man auf jeden Fall vermeiden sollte, zeigt das folgende Video:

Die Experten von „Mobilsicher.de“ weisen ausdrücklich darauf hin, dass nicht alle App-Stores außerhalb der Google-Welt grundsätzlich gefährlich sind. Es gebe durchaus empfehlenswerte Alternativen, darunter F-Droid, der ausschließlich quelloffene und kostenlose Apps im Angebot hat.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: