Der französische Präsident Holland bei der gedenkt der Opfer des Anschlags in Nizza Foto: dpa

Knapp drei Monate ist der terroristische Anschlag in Nizza her, bei dem ein mutmaßlicher Terrorist mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge fuhr. Am Samstag haben Frankreichs Präsident Hollande und weitere Gäste der Opfer gedacht.

Nizza - Knapp drei Monate nach dem Terroranschlag von Nizza haben Frankreichs Präsident François Hollande und weitere Gäste einer Trauerzeremonie den 86 Toten des Angriffs gedacht. Das Gedenken fand am Samstag auf einem Hügel statt, von dem man auf die Promenade des Anglais schauen konnte, auf der ein in Frankreich wohnender Tunesier am 14. Juli die Tat verübt hatte.

An der Veranstaltung nahmen Familien von Opfern, Verletzte, religiöse Vertreter sowie mehrere Toppolitiker des Landes teil. Die Namen aller Todesopfer wurden verlesen, 86 weiße Rosen wurden in der Mitte des Platzes der Zeremonie aufgestellt.

Der Attentäter war mit einem Lastwagen in die Menschenmenge gerast

Cindy Pellegrini, die bei dem Angriff sechs Familienmitglieder verloren hatte, erinnerte an das französische Ideal von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. „Unsere Betrübtheit ist undefinierbar“, sagte sie.

Bei dem Anschlag am französischen Nationalfeiertag hatte der Angreifer einen 19 Tonnen schweren Lastwagen die Promenade des Anglais in Nizza entlanggesteuert und war in Menschen hineingefahren, die sich dort für ein Feuerwerk versammelt hatten. Der mutmaßliche Attentäter wurde von der Polizei erschossen. Die Terrormiliz Islamischer Staat übernahm die Verantwortung für den Angriff.

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