Die Studenten-Demonstration fand in der Stuttgarter Kronprinzstraße statt. Foto: 7aktuell.de/Florian Gerlach

In Stuttgart sind Studenten gegen die grün-schwarzen Pläne, künftig von internationalen Studenten Studiengerbühren zu verlangen, auf die Straße gegangen.

Stuttgart - Als rassistisch, ungerecht und kurzsichtig haben Studierendenvertreter die grün-schwarzen Pläne kritisiert, künftig von internationalen Studenten Studiengebühren zu kassieren. „Alle Menschen haben ein Recht auf ein gebührenfreies Studium - hier und überall“, sagte Kurt Stiegler vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren am Freitag bei einer Kundgebung in Stuttgart.

Nach Angaben der Veranstalter 400, nach Schätzung der Polizei 200 Menschen demonstrierten gegen den Gesetzentwurf von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne), demzufolge junge Akademiker aus dem Nicht-EU-Ausland pro Semester 1500 Euro zahlen sollen. Unmut erregt auch ein um 10 auf 60 Euro erhöhter Verwaltungskostenbeitrag für alle Studenten und eine Gebühr von 650 Euro für ein Zweitstudium - jeweils pro Semester.

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