Auch Torsten Michel aus der Schwarzwaldstube in Baiersbronn steht an der Spitze des „Gault&Millau“. Foto: dpa

In die Spitzengruppe der deutschen Gastronomen haben es neben Torsten Michel von der Schwarzwaldstube in Baiersbronn noch zwei weitere Kandidaten aus Baden-Württemberg geschafft.

Stuttgart - Wer bei den beiden besten Köchen Deutschland zu Gast sein möchte, muss in den Norden fahren. Denn die Wirkungsstätte, der „Söl’ring Hof“, von Johannes King und Jan-Philipp Berner (30) ist auf Sylt. Hier, am Meer, finden sie die Zutaten für ihre Speisekarte: Knickfrüchte, Salzwiesenpflanzen und Fisch. Eine ungewöhnliche Zusammensetzung – zumindest für Johannes King. Der 55-Jährige stammt aus dem baden-württembergischen Schramberg, wo Spätzle und Maultaschen serviert werden. Doch der Erfindungsreichtum hat sich ausgezahlt: Der Restaurantführer „Gault&Millau“ kürte das Duo King und Berner zum „Koch des Jahres“. Zum „Gastronom des Jahres“ wurde kein gebürtiger Baden-Württemberger gekürt, aber ein Manager, der im Südwesten zu finden ist: Frank Marrenbach vom Brenners Park-Hotel in Baden-Baden.

Und noch ein Küchenchef aus dem Ländle hat es in die Spitzengruppe der ­deutschen Köche geschafft: Torsten Michel von der Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Mit ihm erreichten acht Köche mit 19,5 von 20 Punkten die höchste Wertung: Tim Raue in seinem Restaurant in ­Berlin, Christian Bau vom Victor’s Fine Dining (Perl), Sven Elverfeld vom Aqua ­(Wolfsburg), Klaus Erfort vom GästeHaus (Saarbrücken), Christian Jürgens von der Überfahrt (Rottach-Egern), Clemens Rambichler vom Waldhotel Sonnora (Dreis) und Joachim Wissler vom ­Vendôme, Bergisch Gladbach.

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