Carmen Geiss hatte eine bodenständige Kindheit. Foto: imago/Eventpress

Ihren Luxus hat sich Carmen Geiss hart erarbeitet. Jetzt spricht die Unternehmerin über ihre bodenständige Kindheit und die Liebe zu ihren Eltern.

Monaco, Dubai, St. Tropez, Luxus und Glamour - all das und noch mehr verbindet man heute mit Carmen Geiss (59) und ihrer berühmten Familie. Doch ihr Jetset-Leben hat sich die Fernsehdarstellerin und Unternehmerin hart erarbeitet. Aufgewachsen sei sie bodenständig und "behütet", wie sie der "Bild am Sonntag" im Interview erzählt.

"Meine Eltern haben in der Gastronomie gearbeitet. Sie hatten zuerst eine Hafenkneipe in Düsseldorf, später dann eine Diskothek in Köln. Sie haben unglaublich hart gearbeitet, um sich etwas aufzubauen. Das kostete viel Zeit. Meine Mutter musste am Tag 150 Essen kochen", erinnert sich Geiss.

Carmen Geiss über Ehemann Robert: "Wir beide hatten nichts"

Sie habe deshalb viel Zeit bei ihrer Großmutter verbracht, die in der Nähe gewohnt habe, "meine allerbeste Zeit", so Carmen Geiss. Wenn ihre Eltern montags frei hatten, habe sie aber Zeit mit ihnen verbringen können: "Wir haben immer etwas Schönes unternommen."

Nach ihrem Realschulabschluss arbeitete Geiss zunächst als Fitnesstrainerin und Model, was jedoch "nicht so viel Geld gebracht" habe. Also folgten zusätzliche Jobs in einer Boutique und in einer Diskothek. Ihre Eltern hätten ihr stets Fleiß und Ehrgeiz vermittelt, was das Arbeiten anbelangt.

Dass heute viele glauben, sie habe sich bewusst einen Millionär geangelt, ärgere sie. Ihren Ehemann Robert Geiss (60) lernte sie zu Teenager-Zeiten kennen. "Als ich mit Robert zusammen kam, hatte er auch nichts. Wir beide hatten nichts", stellt sie klar. Ihr millionenschweres Vermögen erarbeitete sich das Paar gemeinsam.

Geissens-Doku läuft seit 2011

Heute sind die beiden aus dem Reality-Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Mit ihren beiden Töchtern Davina (20) und Shania (19) sind sie seit 2011 in ihrer eigenen Doku "Die Geissens - Eine schrecklich glamouröse Familie" bei RTLzwei zu sehen, die seither Millionen-Quoten verbuchen konnte.