Das Vereinslokal „Fellini“ der Böblinger Schützengesellschaft hatte fast 20 Monate zu. Nun empfängt es wieder Gäste.
Kacusha und Halil Krasniqi heißen die neuen Pächter des Vereinslokals der Böblinger Schützengesellschaft. Nach fast 20 Monaten Leerstand und einer Renovierung hat das Lokal Im Zimmerschlag unter dem Namen „Fellini“ als Ristorante Pizzeria seit 1. Oktober seine Türen wieder geöffnet. Die Gäste erwarten Pizza, Pasta und auch sonst vom Salat bis zum Dessert viel weiteres italienisches Flair auf der umfangreichen Speisekarte. „Vorstand und Mitglieder freuen sich, dass die Gaststätte zu neuem Leben erweckt wird“, erklärt Schützengesellschafts-Vorstandsmitglied Peter Hanisch.
Erfahrung am Standort Baiersbronn
Zwar stammt das neue Pächterpaar aus dem Kosovo, doch Kacusha und Halil Krasniqi haben sich voll und ganz der italienischen Küche verschrieben. Er gelernter Koch, sie Servicekraft, betrieben zuvor bereits am Gastronomie-Hotspot Baiersbronn im Nordschwarzwald seit 2019 eine eigene Pizzeria. Weil aber die Coronamaßnahmen ab 2020 einige weitere Pläne zunichte machten und ihre Familie ohnehin in Böblingen wohnt, entschlossen sie sich, hier mit dem gleichen Konzept unter demselben bewährten Namen „Fellini“ weiterzumachen.
Die Wiedereröffnung nach langer Vakanz hat sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda bereits herumgesprochen. Außerdem haben die Schützinnen und Schützen ihren Stammtisch am alten Platz endlich wieder zum Leben erweckt. Regelmäßig findet auf dem direkt ans Haus angrenzenden Pistolenschießstand, in der Gewehr- und Luftwehrhalle Schießbetrieb statt und alle sind froh, jetzt auch danach wieder gesellig zusammenfinden zu können. Dazu kommen beim ältesten Böblinger Verein Traditionsveranstaltungen wie Vereinsmeisterschaften, Rundenwettkämpfe, Neujahrs- und Königsadlerschießen.
Rund 150 Plätze drinnen und draußen
Seit Anfang der 1960er Jahre hat die Böblinger Schützengesellschaft ihre Heimat am heutigen Standort und errichtete damals auch eine eigene Vereinsgaststätte. Gespannt sind alle miteinander schon auf das nächste Frühjahr und den Sommer. Denn dann stehen zusätzlich zu den 50 Plätzen im Lokal weiter 80 bis 100 draußen auf der Terrasse zur Verfügung. Spaziergänger, Jogger und Radfahrer kommen wieder in größerer Zahl vorbei und außerdem hält die dann hoffentlich wieder regelmäßig verkehrende Schönbuchbahn direkt vor der Tür.