Zum Einheitspreis von 44 Euro haben sich 19 Gastronomen aus dem Remstal auch dieses Jahr ein Glanzlicht für Genießer ausgedacht – die Aktion läuft vom Valentinstag bis zum 14. März.
Der Landgasthof Hirsch in Remshalden will den Gaumen der Gäste mit Kalbshüfte an glasierten Sauerkirschen verzaubern, in ihrem Kellerbesen in Oeffingen setzt Familie Schmieg auf ein Hummersüppchen und Filetmedaillons in Pfefferrahm, und im Gasthof Lamm in Rommelshausen lockt Alexander Hödl mit geschmorten Ochsenbäckle im Burgundersößchen – bei der Neuauflage der Schlemmermenü-Aktion will das Remstal die Freunde guter Küche auch 2026 wieder vier Wochen lang in den Genießerhimmel führen.
Vom Valentinstag, 14. Februar, bis zum 14. März werden in 19 ausgewählten Restaurants zwischen Fellbach und Schwäbisch Gmünd erneut speziell zusammengestellte Drei-Gang-Menüs serviert – zum Einheitspreis von 44 Euro. Liebhaber fleischlicher Genüsse kommen bei dem Angebot ebenso auf ihre Kosten wie Vegetarismus-Anhänger, die auf kreative pflanzliche Küche setzen. „Es ist für jeden etwas dabei“, sagt Werner Bader, der als Geschäftsführer von Remstal-Tourismus die Werbetrommel für die Schlemmermenü-Aktion rührt.
Fleischlose Alternativen gibt es in aller Regel nicht nur beim Hauptgang
17 der 19 teilnehmenden Restaurants und Gasthöfe befinden sich im Rems-Murr-Kreis. Einige Betriebe wie etwa die Kelterstube in Korb oder das Grão in Großheppach bieten auch komplett fleischlose Menü-Variationen an. In einem auf der Website des Tourismus-Vereins zum Download bereitgestellten Flyer sind die vegetarischen Alternativen mit einem speziellen Signet gekennzeichnet.
Unter den Vorspeisen überwiegen Suppen- oder Salatvariationen aus regionalen, aber auch exotischen Zutaten. Die Krone in Geradstetten serviert zum Auftakt einen karamellisierten Ziegenkäse mit Kohlrabi, Kräuterjoghurt und Pflücksalat, die Schmitte in Schmieden hat sich einen Topinambur-Schaum mit Haselnuss und Schnittlauch als Starter ausgedacht.
Im Hauptgang bestechen Gerichte von der Wild-Maultasche bis zum Alblinsen-Falafel und von der Lammhüfte bis zu den Waldpilz-Ravioli. Eine gebratene Perlhuhnbrust mit frittierten Reisbällchen hat das Gasthaus Hirsch in Oberberken bei Schorndorf auf die Karte gesetzt, im Alten Rathaus in der Winnender Marktstraße gibt es einen Schnitzel-Eintopf mit Cognac-Rahm-Schaum, Kräuteröl und einer asiatischen Pilzauswahl.
Zum Abschluss darf nach Rehkeule oder Rote-Bete-Knödeln mit Walnuss, Birne und Gorgonzola mit süßen Sünden geschlemmt werden. Die Krone in Straßdorf hat sich ein Quittensorbet überlegt, im Lamm Hebsack gibt es geeisten Remstal-Honig mit Ingwer und mariniertem Apfel, der Landgasthof Hirsch in Grunbach will mit einer Mousse von weißer Schokolade und aufgeschäumtem Eierlikör überzeugen. Natürlich sind auch schwäbische Dessert-Klassiker wie Ofenschlupfer oder Apfelküchle mit Zimt, Zucker und Vanilleeis zu finden.
Die Menükreationen sind nach telefonischer Tischreservierung in den teilnehmenden Betrieben erhältlich. Eine optionale Weinbegleitung mit guten Tropfen aus dem Remstal (3 x 0,1 Liter) startet bei 15 Euro und rundet jedes Schlemmermenü individuell ab. Einen Tipp hat auch Remstal-Vermarkter Werner Bader parat: „Wer noch einen Remstal-Gutschein oder eine Remstal-Jobcard zur Hand hat, kann sein Guthaben auch für das Schlemmermenü verwenden.“
Der Flyer mit den Menüs, den beteiligten Restaurants, Kontaktadressen und Öffnungszeiten liegt in Rathäusern und Tourist-Infos im Remstal kostenfrei aus. Unter www.remstal.de/prospekte kann er auch heruntergeladen werden.