Die Gaststätte Schwemme in Bad Cannstatt, die Mutter der Stuttgarter Schräggastro. Foto: privat

Wenn man eine heilige Stätte betritt, hat selten etwas Benimm geschadet. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Eckkneipe in Stuttgart zu besuchen und den Aufenthalt abgesehen von einem Billig-Ouzo-Schädel am Folgetag unfallfrei überstehen will, sollte unseren Eckkneipen-Knigge kennen.

Stuttgart - Wer denkt, mieser Partyschlager und harte Kerle, das passt nicht zusammen, irrt gewaltig. Willkommen in der Welt der Eckkneipen, wo Schlosser mit Pranken wie Schraubstöcke ihre zwölf Feierabendbiere am Tresen umklammert halten, während aus der Jukebox, begleitet vom Gedudel der Automaten, Musik dröhnt, die Sie vermutlich tot geglaubt haben.

Im schlimmsten Fall wird hier gefrühstückt, wer sich nicht trittsicher zwischen den gekachelten Tischen, den holzvertäfelten Wänden und „Bravo Sport“-Poster von Boxlegenden zu bewegen weiß. Im besten winkt ein unvergesslicher Abend voller ehrlicher Geschichten aus dem Leben, einer unschlagbaren Portion Witz und gesellschaftlicher Weiterbildung.

Damit letzteres eintritt, klicken Sie sich in unserer Bilder-Galerie durch unseren Eckkneipen-Knigge, ein kleiner, nicht ganz ernst gemeinter Überlebensratgeber für die etwas rustikaleren Tresen dieser Stadt.

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