Gaston Paris: Folies Bergère Foto: Gaston Paris / Roger Viollet

„Die unersättliche Kamera“: Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim widmen Gaston Paris eine umfassende Werkschau. In unserer Bildergalerie zeigen wir eine Auswahl.

Stuttgart - Man kannte sie. Kiki de Montparnasse (rechts) war eine feste Größe in der Pariser Bohèmeund wurde oft porträtiert. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Gaston Paris die Sängerin und Schauspielerin fotografierte. Gaston Paris (1903–1964) war in den 1930er Jahren der populärste Fotograf in Paris, der die Tänzerinnen der Folies Bergère ebenso fotografierte wie die moderne Stahlarchitektur; der sich sowohl für Akrobaten interessierte als auch für einen aerodynamischer Windkanal.

Zu Lebzeiten wurden die Bilder nie ausgestellt

Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim widmen Gaston Paris die umfassende Werkschau „Die unersättliche Kamera“ (bis 30. Juni), die der Auftakt einer Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou Paris ist. Über den Fotografen selbst, der nach dem Zweiten Weltkrieg in den französischen Besatzungszonen in Deutschland und Österreich arbeitete, ist wenig bekannt. Trotz seines Erfolgs wurden seine Aufnahmen zu Lebzeiten nie ausgestellt.

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