Galerien: Claudia Thorban triumphiert bei Marko Schacher Claudia Thorbans Spiel mit Material und Farbe

Von Nikolai B. Forstbauer 

Kann man auf Folien zeichnen? Kann Kunststoff blühen? „Stuttgarter Nachrichten“-Autor Nikolai B. Forstbauer ist dieser Frage in Marko Schachers Raum für Kunst nachgegangen.

Stuttgart - Der Jahresauftakt in Marko Schachers Raum für Kunst im Galerienhaus hat es in sich. Es blüht und wuchert – und doch dominiert die eigentümliche Kälte transparenter Folien. Jenny Winter-Stojanovic und Claudia Thorban hat Schacher für „Neufundland“ eingeladen, präsentiert ­dazu Renate Liebel im Projektraum.

Renate Liebel sorgt für einen Kunstgarten Eden

Ein Treffen auch der Generationen, das die 1949 geborene Claudia Thorban, fast drei Jahrzehnte älter als Winter-Stojanovic und ­Liebel, mit enormer Intensität für sich ­entscheidet. Natürlich – Winter-Stojanovic lässt es im Galerieraum wuchern, und Liebel verzaubert den Projektraum in einen Kunstgarten Eden.

Claudia Thorban sticht heraus

Aber dann ist da die kühle Rhythmik von Material, Form und Farbe bei Claudia Thorban. Ihr Konzept überzeugt formal wie als Auseinandersetzung mit dem Raum und beschert Marko Schacher – bei äußerst günstigen Preisen – einen viel versprechenden Start im Jahr 2018.

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